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Loeper Angelika Von

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Unterstützte Kommunikation ist für alle Menschen geeignet, die nicht so kommunizieren können, wie es für sie selbst und für das soziale Miteinander wünschenswert wäre. Gemeinsam ist diesen Menschen, dass sie sich nicht ausreichend mit Lautsprache verständigen können. Äußerst verschieden sind aber die Ursachen für diese Beeinträchtigung. Sehr unterschiedlich sind auch die persönlichen kommunikativen Fähigkeiten der Betroffenen.

Dieses Buch schildert die große Gruppe der unterstützt Kommunizierenden aus einer besonderen Perspektive. Um den einzelnen Menschen und ihren jeweiligen Kompetenzen möglichst gerecht zu werden, werden vier Zielgruppen der Unterstützten Kommunikation beschrieben: Menschen, die prä-intentional kommunizieren (Gruppe 1), Menschen, die überwiegend prä-symbolisch kommunizieren und Lautsprache nur in Ansätzen verstehen (Gruppe 2), Menschen, die verbal-symbolisch, aber mit deutlichen Sprachgebrauchseinschränkungen kommunizieren können (Gruppe 3) und Menschen, die verbal-symbolisch ohne wesentliche Sprachgebrauchseinschränkungen kommunizieren können (Gruppe 4).

Wie entwickeln sich Kommunikation und Sprache unter erschwerten Bedingungen? Was versteht die jeweilige Person? Wie teilt sie sich mit? Und was verstehen die Kommunikationspartner? Wie können die kommunikativen Fähigkeiten eingeschätzt werden? Welche Maßnahmen sind zur Unterstützung jeweils geeignet und was können die Kommunikationspartner tun? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus dieses Buches.

Praxisorientiert und anschaulich wird im Hinblick auf jede der vier Zielgruppen erläutert, wie Kommunikation gestaltet werden kann. Erläutert werden u. a. frühe Fördermöglichkeiten, Möglichkeiten zur Unterstützung der Eltern und Angehörigen sowie detaillierte Informationen über den Einsatz von unterstützenden Hilfsmitteln in einem multimodalen Kommunikationssystem.

Ab CHF 34.45

Unterstützte Kommunikation ist im Wandel. Die wissenschaftliche Forschung, der technische Fortschritt, die Verknüpfung mit Theorien und Grundlagen der Sonderpädagogik und die Einbindung von UK-Methoden in die klassische Sprachtherapie erweitern das Spektrum der Unterstützten Kommunikation stetig um neue Aufgabengebiete und neue Anwenderinnen und Anwender. Wie können Menschen, die im Krankenhaus kurzzeitig oder auch für längere Zeit ihre Sprechfähigkeit verloren haben, Hilfestellung erhalten? Kann Partizipation erlernt (und gelehrt) werden und gibt es eine Kultur der Unterstützten Kommunikation? Welches Vokabular brauchen Menschen, die mit Hilfe von Methoden der UK kommunizieren und wie wird es aufgebaut? Wie lässt sich die Unterstützte Kommunikation innerhalb des Aufgabenfeldes der Sprachtherapie einordnen? Welche linguistischen Kodierungsstrategien sind notwendig, um komplexe Inhalte zu übermitteln und wie können diese auf Sprachausgabegeräten dargestellt werden? Wie erlernen Menschen, die kaum oder nicht lautsprachlich kommunizieren die Schriftsprache? Wie lässt sich Unterstützte Kommunikation in Einrichtungen implementieren? Und wie erleben die Menschen, die mit Hilfe von UK-Methoden kommunizieren, sich und ihre Umwelt? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Autorinnen und Autoren dieses Buches. Sie bieten eine Fülle neuer Antworten und Anregungen aus Theorie und Praxis der Unterstützten Kommunikation.


Ab CHF 39.55