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Silvia Eyer war schon als Schülerin heroinsüchtig. Und dies, obwohl ihre Mutter, eine erfolgreiche Künstlerin, und ihr Vater, ehemaliger Korrespondent fürs Schweizer Radio und weitherum als »Stimme des Wallis« bekannt, für ihre drei Kinder ein Nest gebaut hatten, aus dem man eigentlich nicht hinausfallen konnte. Um sich das Geld für die Drogen zu beschaffen, verkaufte Silvia ihren Körper auf dem Berner Babystrich. Trotzdem konnte sie ihre Sucht verheimlichen - bis sie zum ersten Mal von der Polizei mit Drogen erwischt und verhaftet wurde. Da war sie gerade sechzehn Jahre alt. Nicht ganz freiwillig begann sie einen Monat später eine zweijährige Drogentherapie, was den Eltern Anlass zu Hoffnung gab. Doch direkt nach der Therapie wurde es erst richtig schlimm - sie begann zu fixen. Und bald schon steckte sie tief im elenden Kreislauf aus Geldbeschaffen und Suchtstillen. Der tägliche Kampf gegen die grauenhaften Entzugsschmerzen endete erst, als sie körperlich und seelisch am Ende war. Dank der nie endenden Fürsorge ihrer Eltern, einem dreijährigen Methadonprogramm und ihrer intensiven Auseinandersetzung mit Yoga gelang Silvia, was nur wenigen Süchtigen gelingt - der völlige Ausstieg aus den Drogen. Ein Kraftakt, den die heutige Gemeinderätin auch dank der Tatsache schaffte, dass sie die Hoffnung nie verloren hat.

Ab CHF 29.65

Dies ist ein Buch, das der Comedian Rolf Schmid und sein Texter Hardy Hemmi gar nie wollten. Wirklich nicht. Nicht einmal im Traum. Sie wollten nichts anderes als bloß ein paar Anekdoten aus dem fast ganz normalen Leben des gelernten Bäcker-Konditors und späteren Comedians Rolf Schmid notieren und diese biografischen Episoden irgendwann, irgendwie und irgendwo szenisch auf die Bühne bringen. So war der Plan. Aber dann passierte es: Über Nacht verselbständigte sich das ganze Projekt und kam in Fahrt, wie ein reißender Bündner Bergbach nach einem Gewitter. Eine Geschichte zog die nächste nach sich, und der folgte dann noch eine und dieser wiederum - Sie wissen schon. Jetzt liegen die Geschichten in Buchform vor. Und das fast ganz normale Leben von Rolf Schmid erweist sich im Rückspiegel betrachtet oft als meilenweit weg von jeder Norm. Und vieles, was aus heutiger Distanz urkomisch, ja lustig erscheint, war damals oft alles andere als das. Ja, das ist ein lustiges Buch! Manchmal lacht man laut heraus, und manchmal kämpft man auch mit den Tränen. Wenn der Bündner Bergbach mit Schalk und Wortwitz über die Seiten sprudelt, bleibt kein Auge trocken - ob vom Lachen oder vom Weinen. Wie sagt man doch: Später lachen wir darüber. Lachen Sie mit!

Ab CHF 31.35

Als Katrin im Januar 1987 nach Australien reiste, ahnte sie nicht, dass sie dort Gavin, die Liebe ihres Lebens, finden würde. Nur wenige Monate später machte er ihr einen Heiratsantrag, den sie bedenkenlos annahm. Für diesen ungewöhnlichen Mann war die 27-jährige Lehrerin gern bereit, ihre Heimat am Thunersee, ihre Familie und ihre Freunde zu verlassen und nach Down Under zu ziehen. Bald schon aber zeigten sich die ersten Schwierigkeiten. Warum, fragte sich Katrin, lässt Gavin sich durch Kleinigkeiten dermaßen aus der Ruhe bringen? Warum verhält er sich Gästen gegenüber so taktlos? Warum hat er ein so großes Bedürfnis, allein zu sein? Warum interessieren ihn die Gefühle anderer nicht? Und vor allem: Warum steht er mir nie zur Seite, wenn es mir nicht gut geht? Die emotionale Unbeholfenheit ihres Mannes machte ihr immer mehr zu schaffen. Mehr als einmal war Katrin, inzwischen Mutter zweier Kinder, der Verzweiflung nahe. Aber aufgeben war für sie keine Option, und so suchte sie nach einer Erklärung für Gavins Verhalten. Siebzehn Jahre nach der Hochzeit war die Diagnose endlich gestellt: Asperger-Syndrom. Katrin begann sich intensiv mit diesem Autismus-Phänomen auseinanderzusetzen, machte eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin und eröffnete ihre eigene Praxis, um Menschen mit dem Asperger-Syndrom und deren Partner zu beraten und Ehen retten zu helfen.

Ab CHF 15.20

Der Zürischnurre haben die Zürcher:innen einen schönen Teil ihres schlechten Rufes zu verdanken. Sie ist laut und frech und ab und zu ganz schön primitiv. Und trotzdem sind die Zürcher:innen stolz auf ihren Släng. Denn die Wortschöpfungen und Redensarten, die in diesem Buch in einer möglichst lesefreundlichen, diskriminierungsfreien und geschlechtergerechten Schreibweise versammelt sind, zeigen ganz deutlich: Die Zürischnurre ist eben auch sehr fantasievoll, witzig und charmant. Sie hat also exakt die drei Eigenschaften, die der Rest der Schweiz an den Zürcher:innen oft schmerzlich vermisst. Im Züri-Slängikon hütet der Zürcher Domenico Blass den Wortschatz der Zürischnurre: Von der Limmatblüte bis zum Anglizismus, vom Szenenausdruck bis zum Fachbegriff vereint er die Perlen der Zürcher Sprachkreativität, die der Heimwehbündner Andrea Caprez mit seinen Illustrationen zum Schillern bringt.

Ab CHF 23.70

Wenn Chris von Rohr über die Liebe, über Kinder, Musik, Tiere, Natur, Träume, Hindernisse und Glück schreibt, dann lässt er uns in seine Seele blicken und uns lächeln. In seinen Texten erleben wir einen feurigen Mutmacher, einen offenen Geist und sensiblen Chronisten, der es immer wieder schafft, das Gewöhnliche mit dem Erhabenen zu verbinden. Der Rock 'n' Roller, der einst den Ausdruck »Meh Dräck« prägte, macht mit »Meh Glück!« klar: Das Wichtigste überhaupt ist, Vertrauen ins Leben zu haben. Chris von Rohr ist Pionier, Poet, Träumer, Schatzsucher und Freiheitskämpfer zugleich. Eine im Herzen jung gebliebene Legende, die stets auf dem Boden und nahe an den Menschen ist. Und wenn er ehrlichen, ungefilterten Klartext spricht, vergisst er nie, zu betonen, dass die einzigen wahren Währungen in seinem Leben Musik, Love, Peace und Humor sind. Werte, die verbinden statt spalten und schlicht mehr Glück verheißen.

Ab CHF 28.80

Nelly ist mit ihren 77 Jahren eine fröhliche, selbstbewusste, gesunde und recht muntere Witwe. Trotzdem zieht sie ins Altersheim, weil ihre Tochter Trudi den dringenden Wunsch hat, ihr gemütliches Elternhaus durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Trudi verspricht ihrer Mutter zwar eine coole Einliegerwohnung, aber da macht Nelly - auch ein wenig trotzig - nicht mit. Dann lieber grad ab ins heimelig. Dort wird es ihr aber schon bald ganz unheimelig langweilig, und sie überlegt sich, dass sie - jetzt, wo sie so viel Zeit hat - eigentlich auf Reisen gehen könnte. Nicht weit, nur durch die Schweiz. Nicht lang. Nur immer für einen Tag. Die Idee dahinter: Sie will das Abc abreisen. Und so macht sie sich auf den Weg nach Ascona, nach Buochs, nach Chur und erlebt dabei einiges. Sie macht neue Bekanntschaften, lernt die Drogenfahndung kennen, muss einen Panflötenspieler abwimmeln und bringt sogar das Leben ihrer Enkelin Kim durcheinander. Natürlich nicht mit Absicht. Mit Absicht zieht sie aber ihre Aktion »Spiegeleier für alle« durch, und die, die wird ein voller Erfolg. Die Quintessenz aller gemachten Erfahrungen überrascht Nelly, denn sie begreift: Sie ist zwar alt, aber sooo alt dann doch wieder nicht. Und schließlich lässt sie die Erkenntnis zu: »Ich will eigentlich nur eins: raus! Und wieder leben, möglicherweise sogar wieder lieben.

Ab CHF 15.20

Als schwarzes Schaf der Familie bezeichnet Jonny Fischer den Jungen, der er einst gewesen ist. Auf den Namen Jonathan getauft, wuchs er in einem streng christlichen Elternhaus auf. Für bedingungslose Liebe war kein Platz. Als Jonathan zehn war, gründete sein Vater eine radikale Glaubensgemeinschaft und teilte die Welt noch mehr als zuvor in Gut und Böse ein. Obwohl Jonny Fischer als Teenager dem Sektenjungen Jonathan den Rücken kehrte, seinen Namen änderte und am Lehrerseminar in Zug ein neues Leben begann, konnte er sich der Prägung, die er in seiner Kindheit erfahren hatte, nie ganz entziehen. Erst recht nicht, als er sich einzugestehen begann, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Sosehr er sich auch bemühte, er fand nicht, wonach er suchte. Jonny Fischer verausgabte sich bis zur Erschöpfung. Verletzungen, Schlaflosigkeit, Alkohol in rauen Mengen und 2012 der Zusammenbruch, der in einer Klinik endete. Der Weg aus der Krise führte ihn in die dunkelsten Winkel seiner Vergangenheit und zur Erkenntnis, dass er Anerkennung und Liebe zuallererst bei sich selbst suchen musste. In diesem Buch schildert er die Versöhnung mit seiner Geschichte, die Versöhnung mit Jonathan.

Ab CHF 15.20

Die Pflegefachfrau Karin Kaufmann hat genug. Von ihrem Beruf, in dem nichts mehr ist, wie es einmal war. Von ihrer Ehe, die sich so entwickelt hat, wie sie es nie wollte. Vom Oberarzt Dr. Theo Eberle, der ihr auf niederträchtigste Art und Weise mitgespielt hat. Das ist denn auch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und Karin aufs Dach des Krankenhauses steigen lässt, um hinunterzuspringen. Sie wird allerdings von ihrem todkranken Patienten Reto Rösti gestört, der dort jeweils heimlich seine Stumpen raucht. Das ungleiche Paar kommt ins Gespräch, und dabei wird schnell klar, dass nicht nur Karin Kaufmann verschwinden will, sondern auch Reto Rösti. Er allerdings nur ins Oberengadin. Und weil beide nichts mehr zu verlieren haben, denken sie über Dinge nach, die gestern noch komplett undenkbar schienen. Mit ihrem neuen Roman gelingt Blanca Imboden eine generationenübergreifende Ode an die Freundschaft. Und an das Leben. An das Hier und Jetzt.

Ab CHF 21.15

Federica de Cesco schrieb ihren ersten Roman »Der rote Seidenschal«, als sie gerade mal fünfzehn war. Sie tat es, weil sie fand, die Indianer würden in Filmen und Büchern zu einseitig dargestellt, aber auch, weil sie sich lieber Geschichten ausdachte, als ihren Lehrern zuzuhören. Das Abenteuer - es spielt um die Jahrhundertwende in Arizona - rankt sich um die junge Ann, die durch Zufall Chee kennen lernt, den Jungen mit den goldenen Augen, und durch ihn in die Welt der Indianer gerät. Dass »Der rote Seidenschal« der Beginn eines beispiellosen Erfolgs wurde, hat Federica de Cesco ihrer damaligen Berufsberaterin zu verdanken. Diese beurteilte die Schülerin als völlig fantasielos, worauf sich Federica mit den Worten wehrte: »Das ist nicht wahr! Ich habe gerade einen Roman geschrieben.« Nun, die Berufsberaterin bat darum, ihn lesen zu dürfen, nahm ihren Vorwurf der Fantasielosigkeit zurück und empfahl Federica, das Manuskript an einen Verlag zu schicken. Und ab dem Moment, als klar wurde, dass »Der rote Seidenschal« als Buch erscheinen würde, hatte Federica nur noch nette Lehrer.

Ab CHF 23.70

Wer kennt sie nicht, die Schriftstellerin Federica de Cesco, die im Alter von fünfzehn Jahren ihren ersten Roman - »Der rote Seidenschal« - schrieb und ihre Leserschaft bis heute begeistert. Jetzt, 65 Jahre nach der Veröffentlichung ihres aus der Jugendliteratur nicht mehr wegzudenkenden Bestsellers, hatte sie die Idee, zurückzuschauen und einige ihrer Arbeiten der vergangenen Jahre gesammelt herauszugeben. Vorworte, Vorträge, Lieblingsgeschichten, Texte, die sie nie vergaß, Anekdoten, die sie gern erzählt. In »Die Welt durch Wörter sehen« finden sich aber auch neue Texte mit Gedanken, die sie zu Papier bringen wollte, ohne einen Roman daraus entstehen zu lassen. Es ist ein Potpourri aus kleinen, feinen Geschichten - ein Lesegenuss für all jene, die die unverwechselbare Sprache Federica de Cescos ebenso mögen wie ihre einnehmende Persönlichkeit.

Ab CHF 23.70

In diesem beeindruckenden Bildband nimmt uns der Berner Fotograf Martin Mägli mit auf eine visuelle Reise durch die atemberaubende Schönheit der Schweiz und führt uns mit seinen Fotografien durch die sechsundzwanzig Kantone. Von schneebedeckten Gipfeln zu malerischen Seen, durch märchenhafte Wälder, blühende Wiesen und unberührte Moore bis in eisige Höhlen. Was er uns zeigt, ist die bezaubernde Essenz unseres großartigen Heimatlandes. Umrahmt werden die faszinierenden Fotografien von der aktuellen Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die im September 2023 ihr 175-Jahr-Jubiläum feiert. Auch sie lässt uns staunen, wissen doch die wenigsten, was unsere Vorfahren einst als Grundstein gelegt haben, um das zu bewahren, was die Schweiz so unvergleichlich macht - zum Schutz der Natur, der Freiheit und der Gerechtigkeit.

Ab CHF 29.65

Zum vierten Mal befasst sich der »Sanitas Health Forecast« auf über 400 Seiten mit der Gesundheit der Zukunft. Woher kommt unsere Energie? Wer sind unsere grössten Energieräuber? Was können wir für unsere vitale Lebenskraft von tibetischen Mönchen lernen, und wie schaffen wir die persönliche Energiewende, wenn wir chronisch müde sind? Wie verhindern wir, dass unsere Sinneskräfte mit steigendem Alter abnehmen? Gibt es bald eine Kontaktlinse für die Ohren, und wie schlecht ist die Digitalisierung für unsere Wahrnehmungsfähigkeit? Wie findet die Wissenschaft in kleinsten Störungen der Motorik Hinweise auf eine Demenzerkrankung? In welchen Bewegungsformen liegt das höchste ungeahnte Potenzial für unsere Gesundheit? Was haben seelische Traumata mit körperlichen Leiden zu tun? Und wie können wir unsere Schmerzen künftig selber besser in den Griff bekommen? Eine unabhängige Redaktion aus rund 30 Journalistinnen und Journalisten hat Antworten auf diese und viele weitere Gesundheitsfragen gesucht, Fachpersonen befragt, Daten ausgewertet und internationale Trends analysiert. Lernen Sie Persönlichkeiten kennen, die mit ihrem Wissen, ihrem Mut und ihrer Vision die Gesundheit von morgen mitgestalten. Der »Sanitas Health Forecast« zeigt, wie Sie Körper, Seele und Geist für eine gesunde und selbstbestimmte Zukunft in Einklang bringen können. Dabei stützt er sich auf die neusten Erkenntnisse und Trends von Forschung und Wissenschaft sowie die aktuellsten Daten aus der schweizweiten Studie von Sanitas zur Gesundheit der Zukunft.

Ab CHF 16.90

Die Journalistin und Bestsellerautorin Silvia Aeschbach war schon als Teenager überzeugt, dass ihre Rundungen ein Irrtum der Natur seien. Und dass sie diese mit allen möglichen und unmöglichen Maßnahmen korrigieren, um nicht zu sagen, bekämpfen müsse. Doch ihr Streben nach der »idealen« Figur entwickelte sich nie so, wie sie sich das gewünscht hatte. Heute - mit über fünfzig - sagt sie: »Meinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, fällt mir noch immer nicht ganz leicht, aber ich habe einen Waffenstillstand beschlossen: Keine Diäten mehr, keine Workouts mehr, bei denen ich meine Grenzen überschreite, keine Selbstgeißelungen«. In ihrem Buch schaut sie zurück auf dreißig Jahre Kurvenkrieg, beleuchtet die Frage, ob Frauen heute, auch was ihren Körper betrifft, selbstbewusster geworden sind, und kommt zur Erkenntnis, dass nach wie vor viel zu viel kritisiert, korrigiert und optimiert wird. Dagegen - und davon ist sie überzeugt - gibt es ein einfaches Rezept: einen Gang runterschalten, den Wunsch nach einer androgynen Modelfigur in den Himmel schießen und sich mit dem, was ist, aussöhnen. Ihren beschwerlichen, abenteuerlichen und mitunter auch skurrilen Weg zu mehr Selbstakzeptanz, vor allem aber zu mehr Gelassenheit beschreibt sie offen, unterhaltsam und köstlich selbstironisch. Und sie meint: »Ich habe die Körperweisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, aber ich hoffe, dass sich viele Frauen in meinen Geschichten wiedererkennen können. Denn egal, ob kurvig, rund, füllig oder dünn: Zu meckern gibts ja immer was.«

Ab CHF 21.15

Die Zürcher Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. Neben diesen witzigen und pointierten Texten über sich selbst lässt sie in einem Interview auch die Gynäkologin Stephanie von Orelli und in Porträts dreizehn weitere Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. Silvia Aeschbachs Buch zeigt auf: Es gibt keinen Grund, wegen ein paar Falten zu resignieren oder gar die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil! Die mittleren Jahre können ein Neuanfang sein, denn ganz egal, ob es um Männer, Beruf, Familie, Gesundheit, Liebe oder Lust geht - ab Mitte vierzig werden die Weichen neu gestellt. Doch die Schienen, auf denen es jetzt vorwärtsgeht, müssen keineswegs auf ein Abstellgleis führen. Im Gegenteil, wer die Weichen richtig stellt, kann ein weites Feld neuer Zufriedenheit entdecken - zumindest dann, wenn frau die Tatsache des Älterwerdens akzeptiert, statt mit ihr zu hadern. Silvia Aeschbachs Buch macht wunderbar klar: Durchsichtig werden muss heute nicht mehr sein!

Ab CHF 21.15

So lange wie Judith hat noch keine Frau auf ihre Hochzeitsreise gewartet. In die Stadt der Liebe hätte es gehen sollen. Und dies vor - sage und schreibe! - dreißig Jahren. Jedes Jahr hat Judith, die als Seilbähnlerin bei der Stanserhorn- Bahn arbeitet, darauf gehofft, dass es doch noch klappt. Hat sich vorbereitet - Französisch gelernt, Stadtpläne studiert, Sehenswürdigkeiten rausgesucht, Zugverbindungen ermittelt. Aber irgend- wie ist es nie dazu gekommen, dass Guido und sie den Zug nach Paris bestiegen hätten. Guido, ihr Mann, der überaus charmante Tierarzt, hatte einfach immer viel zu viel zu tun. Zumindest zu Beginn ihrer Ehe. Und später, später hatte er - wie sich Judith eines Tages eingestehen muss - wohl einfach keine Lust mehr, überhaupt irgend- wohin zu reisen mit ihr. Nun, es muss wirklich sehr viel geschehen, bis Judith öffentlich erklärt, dass Paris auf ihrer persönlichen Weltkarte fortan ein schwarzes Loch sei. Und dann fällt sie in genau dieses Loch hin- ein - und landet dabei erstaunlich weich. »Paris« ist die Geschichte einer Frau, die am Leben nicht zerbricht, sondern durch Tiefschläge lernt, wie stark sie wirklich ist. Einer Frau, die erkennt, dass das Glück vorbeizieht, wenn man sich nicht getraut, die Tür zu öffnen.

Ab CHF 21.15
Als »pures Kinderglück« bezeichnet Patrick Fischer den Moment, als er, dreijährig, zum ersten Mal in voller Hockeymontur in der Stube neben dem Christbaum stand. Wenig später durfte er, genau wie sein älterer Bruder Marco, dem EV Zug beitreten, dem er viele Jahre lang treu blieb. Im vergleichsweise reifen Alter von dreissig Jahren - er war längst einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler der Schweiz - setzte er sich in der besten und taffsten Hockey League der Welt, der nord- amerikanischen National Hockey League, durch. Sein Rücktritt vom Profisport im Jahr 2009 war ähnlich überraschend wie sein Aufstieg zum Chefcoach der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft sechs Jahre später. Dabei wurde er - dem die Erfolge scheinbar ebenso mühelos zuflogen wie die Herzen der Fans und der Respekt der Konkurrenten und Mitspieler - vom Leben immer wieder geprüft. Er scheiterte und triumphierte, wurde hart kritisiert und hochgelobt. Das Prägendste jedoch: Er fand zur Spiritualität - und letztlich zu sich selbst. Authentisch und mit viel Tiefgang zeigt uns Patrick Fischer in seinem Buch »GAME TIME« auf, dass nicht nur der Spitzensport, sondern auch der hundskommune Alltag seine ganz eigenen Spielregeln kennt. Und er erzählt, warum es so wertvoll ist, auf die innere Stimme zu hören und den Mut aufzubringen, dieser auch in schwierigen Zeiten zu vertrauen. Ganz im Sinne seines Lebensmottos: Trau dich, deine Wahrheit zu leben!
Ab CHF 31.35
Ferien in der Schweiz sind angesagt. Was Millionen von Ausländern längst entdeckt haben, finden wir nun selber wieder heraus: Die Schweiz ist ein unglaublich abwechslungsreiches Reise- und Ferienland. Außer dem Meer gibt es hier alles, was es auch anderswo gibt, aber auf viel kleinerem Raum und oft in besserer Qualität. Von den höchsten, fast arktischen Alpengipfeln und ihren Gletschern bis hinunter zu subtropischen, mit Palmen bestandenen Seeufern, viele von ihnen mit Sandstränden. Von einsamen Hochmooren, ausgedehnten Weinbergen, weitem Weideland, Flüssen und Wasserfällen bis hin zu zerklüfteten und zerfurchten, archaischen Landschaften. Nicht zu reden von behäbigen Bauerndörfern, mittelalterlichen Städtchen und Großstädten mit internationalem Flair und weltweitem Renommee. Um zu zeigen, dass sich die Schweiz vor keinem anderen Touristenziel zu verstecken braucht, zieht dieses Buch sechzig nicht ganz ernst gemeinte Vergleiche: Saint-Tropez am Zürichsee, die Seychellen im Waadtland, Kanada oder Grönland in den Bündner, Berner und Innerschweizer Bergen. Sogar die chinesische Stadt Wuhan findet ein Pendant - oder besser gesagt ihr berüchtigter Markt. Überraschungen sind garantiert.
Ab CHF 29.65
Das Matterhorn ist einzigartig - von daher braucht dieser schöne Berg garantiert keine Mehrzahl. Eigentlich. Aber in Blanca Imbodens »Matterhörnern« vervielfacht sich das Wahrzeichen der Schweiz. Und das hat folgenden Grund: Antonia, eine Innerschweizer Seilbähnlerin, die bei der Morschach-Stoos-Bahn arbeitet, erbt von ihrer Schwester Mona vierzig Matterhorn-Bilder, gezeichnet, gemalt, skizziert, in Öl, Kreide, Acryl. Da die Geschwister jahrelang keinen Kontakt mehr hatten, steht Antonia vor einem Rätsel, und um dieses zu lösen, reist sie zum ersten Mal in ihrem Leben nach Zermatt. Dort verliebt sie sich in den »Berg der Berge« genauso wie in die Bergler. Bei ihrer Recherche blickt sie aber auch in ein paar Abgründe, tief wie Gletscherspalten, trifft erst auf einen Schurken und dann auf Bruno. Als sie des Rätsels Lösung endlich findet, gibt ihr Letzterer ein neues, weit schöneres, auf.
Ab CHF 15.20
Wie erkläre ich meinem Kind, was das Coronavirus mit uns macht? Warum es nicht mehr in den Chindsgi oder die Schule kann? Warum es seine Grosseltern nicht mehr sehen darf? Was es selbst tun kann, um sich und andere zu schützen? Auf all diese Fragen gibt dieses Büchlein - auch dank den pfiffigen Illustrationen - nachvollziehbare Antworten. Alt Bundesrätin Doris Leuthard bringt es mit folgenden Worten auf den Punkt: »Ein kleines Buch mit wertvollem Inhalt für Jung und Alt. Und eine wunderbare Erklärungshilfe für Eltern.«
Ab CHF 6.70

Die Frankfurterin Conny hat bei einem Kreuzworträtsel zwölf Tage Ferien gewonnen. Ferien in der Schweiz. In der Urschweiz. Ferien im schwyzerischen Morschach. Der Gewinn kommt für die Hotelrezeptionistin, die gerade Liebeskummer hat, wie gerufen. Doch die Freude währt nur so lange, bis ihr klar wird: Diese Ferien sind als Wander- und Fastenreise für Singles ausgeschrieben. Conny will absagen, denn sie weiß genau: Wandern ist doof. Fasten ist doof. Und Männer sind erst recht doof. Dank der Überredungskunst ihrer Freundin Andrea fährt sie trotzdem hin. Im Gepäck ihre neu gekauften Wanderschuhe und die geliehenen Wanderstöcke, den Rucksack und die Thermosflasche. Im Herzen die Gewissheit, das wird vor allem eines - verlorene Zeit.

Ab CHF 15.20
Michelle Halbheers Mutter gehört der Platzspitz-Generation an; schwerst drogenabhängig, vernachlässigte und gefährdete sie nicht nur sich selber, sondern auch ihr Kind. Michelle ist knapp zehn, als sich ihre Eltern scheiden lassen und sie in die Obhut ihrer heroin- und kokainabhängigen Mutter kommt. Die folgenden Jahre werden für das Mädchen derart bedrohlich, dass es nur knapp überlebt. Das Elend dringt, auch über den besorgten Vater, immer wieder nach draußen. Aber Behörden, Ärzte, Polizeibeamte und zufällig involvierte Erwachsene bleiben untätig. Als Michelle endlich über das Unfassbare spricht, ist sie bereits ein Teenager. Sie wird umplatziert. Doch der Neuanfang bei den Pflegeeltern gerät, im dort streng religiösen Umfeld, zu einer weiteren Katastrophe. Als Michelle mit sechzehn ihr Leben selbst in die Hand nimmt, weiß sie noch immer nicht, was Normalität bedeutet. Etwas anderes jedoch weiß sie ganz genau: dass sie niemals so enden will wie ihre Mutter. Mit großer Willensanstrengung setzte die heute Dreißigjährige in den folgenden Jahren um, was viele andere Kinder aus Drogenfamilien leider nicht schaffen: Sie machte eine Ausbildung - und sie blieb suchtfrei. Mit ihrem Buch will Michelle allen anderen »vergessenen Kindern«, die noch heute zu Tausenden in Suchtfamilien aufwachsen, eine Stimme geben. Ihre.
Ab CHF 15.20
Lotti Latrous lebte zusammen mit ihrer Familie in der Elfenbeinküste, als das Aids-Virus in aller Welt, vor allem aber in Schwarzafrika Millionen von Toten forderte. Aziz, ihr Mann, arbeitete damals für einen Schweizer Großkonzern, die drei Kinder waren in der Schule, und Lotti tat, was sie tun musste: jenen helfen, die am meisten unter der Krankheit litten. Den Ärmsten der Armen. Zusammen mit ihrem Mann eröffnete sie in Adjouffou, einem Slum der Wirtschaftsmetropole Abidjan, ein Ambulatorium und holte die Kranken eigenhändig aus ihren armseligen Hütten. Sie kam tausendfach zu spät. Aber zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die meisten von ihnen waren selber HIV-infiziert - konnte sie auch viele Leben retten. Nicht lange, da kamen erst ein Sterbespital und etwas später ein Waisenhaus hinzu. In regelmäßigen Abständen besuchte Lotti ihre Familie, die inzwischen in Kairo lebte. Ihr schlechtes Gewissen, dass sie in Abidjan blieb und sich um »fremde« statt um die eigenen Kinder kümmerte, plagte sie Tag und Nacht. Dass die Familie heute noch intakt ist, empfindet sie als das größte Geschenk. Ebenfalls ein Geschenk ist, dass sie - nach einer persönlichen Krise - den Weg zurück in ihr Hilfswerk fand und sich dieses so entwickelte, wie sie es sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte. Sie ist absolut überzeugt: »Auch wenn wir vieles oft nicht verstehen, am Ende ergibt alles einen Sinn.«
Ab CHF 31.35
Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Buch »Paris« einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller gelandet. Die Geschichte hinter dem Roman hat sie tatsächlich erlebt - eine ekstatische, inzwischen aber leider längst vergangene Liebe in Paris. Seit ihrem Erfolg schreibt sie zwar noch Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für ein weiteres Buch fehlt ihr die zündende Idee, und so befürchtet sie, dass sie als literarisches One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen wird. Mit der Zeit weitet sich ihre Krise zu einer veritablen Schreibblockade aus. In ihrer Verzweiflung erreicht sie die Mail eines Singleportals, in das sie von ihrer Freundin eingeschrieben wurde. Man habe, steht da, ihren Traummann gefunden. Er stimme zu 99-Prozent mit ihrem Profil überein, was - sie könne jubeln! - einem Lotto-Sechser gleichkomme. Liz interessiert aber nur eines: Kann dieser Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen? Das wird sich schnell zeigen, denn die Sterne stehen auch sonst wieder besser - Liz erhält von einem Hotel in Arosa ein Literaturstipendium. Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Jass-Wandergruppe rund um Monika Fasnacht sorgt für ordentlich viel Trubel. Das Zimmermädchen Maria verliert beinah seinen Job. Ein entführtes Eichhörnchen löst die »Operation Dämon« aus. Und ein Drohnen-Besitzer lässt sich auf ein Bärenabenteuer ein. Und dann taucht auch noch ein Mann auf, den Liz hier nie erwartet hätte.Als Blanca Imboden mich bat, mit ihr als »Arosa-Neuling« über ein Arosa-Buch zu reden, hüpfte mein Herz vor Freude. Nie hätte ich zu träumen gewagt, dass dereinst ein Roman unter dem Titel »Arosa« geschrieben werden würde. Und dann erst noch von einer so renommierten Autorin. Und mehr noch: Selten habe ich einen Menschen erlebt, der sich in so kurzer Zeit in unser paradiesisches Arosa verliebt hat. Wie sehr Blanca Imboden ihr Herz an unsere schöne Bergwelt verloren hat, das spürt man in jedem Wort ihres neuen Werks. Blanca, ich danke Dir und mache Dich zur »Aroserin«.
Ab CHF 21.15