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    Keller, Gottfried: Die Leute von Seldwyla

    Die riesige Lebens- und Konfliktmasse, die Kellers Roman Der grüne Heinrich zu bewältigen sucht, verdichtet sich in den Seldwyler Novellen zum epischen Kleinformat. In der Form objektiver als der Roman, sind sie subjektiver im Inhalt. In der Abfolge der Geschichten wird Kellers zunehmender gesellschaftlicher Pessimismus sichtbar: Von liebenswürdigen Außenseitern degenerieren seine Helden zu Spekulanten. Seldwyla ist mittlerweile überall und somit zur schlechten Norm geworden. Erstmals nach vielen Jahren bot diese Ausgabe wieder einen zuverlässigen Text jenes Werkes, das Friedrich Nietzsche zum »kleinen Schatz der deutschen Prosa« gezählt hat, wert, »wieder und wieder gelesen zu werden«. Anders als die greifbaren Leseausgaben enthält die Edition des Deutschen Klassiker Verlages keinen Mischtext aus verschiedenen Textfassungen, folgt vielmehr konsequent der letzten von Keller noch einmal korrigierten und überwachten Auflage. - Ausgabe nach der letzten von Keller autorisierten Textfassung - Erster durchgängiger, ausführlicher Kommentar zu den realen Hintergründen dieser realistischen Dichtung und ihrer Stellung in Kellers Gesamtwerk

    Autor Keller, Gottfried / Böning, Thomas (Hrsg.)
    Verlag Deutscher Klassiker Verlag
    Einband Taschenbuch (kartoniert)
    Erscheinungsjahr 2006
    Seitenangabe 872 S.
    Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Masse H18.0 cm x B11.1 cm x D2.9 cm 441 g
    Reihe Deutscher Klassiker Verlag Tb.
    Verlagsartikelnummer 68010
    Schlagwort Schweizer SchriftstellerInnen: Werke (div.) / Swissness
    Reihenbandnummer 10
    Taschenbuch (kartoniert)
    Lieferbar in 24 Stunden
    978-3-618-68010-9
    Fr. 14.50
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    Alle Bände der Reihe "Deutscher Klassiker Verlag Tb. (dkvtb)"

    Über den Autor Keller, Gottfried

    Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich geboren. Nach dem Verweis von der Industrieschule Zürich bildete er sich autodidaktisch weiter. Ab 1840 lebte er als Maler in München, 1842 kehrte er nach Zürich zurück und widmete sich, unterstützt von der Mutter, dem Schreiben. 1846 erschien ein Band seiner Gedichte, 1848/49 hatte er ein Stipendium zum Studium in Heidelberg. Von 1850 bis 1855 hielt Keller sich in Berlin auf. Ab 1861 war er erster Stadtschreiber in Zürich, er pflegte Bekanntschaften u.a. mit Paul Heyse, Theodor Storm und Richard Wagner. Er starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

    Thomas Hürlimann wurde 1950 in Zug, Schweiz, geboren. Er besuchte das Gymnasium an der Stiftsschule Einsiedeln und studierte in Zürich und an der FU Berlin Philosophie. Neben zahlreichen Theaterstücken schrieb er die Romane »Heimkehr«, »Vierzig Rosen« und »Der große Kater« (verfilmt mit Bruno Ganz), die Novellen »Fräulein Stark« und »Das Gartenhaus« sowie den Erzählungsband »Die Tessinerin«. Für sein dramatisches, erzählerisches und essayistisches Werk erhielt er unter anderem den Joseph-Breitbach-, den Thomas-Mann- sowie den Hugo-Ball-Preis. Hürlimann ist korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste, Berlin. Seine Werke wurden in 21 Sprachen übersetzt. Nach vielen Jahren in Berlin lebt er wieder in seiner Heimat.

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