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Die Brotsuppe

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Der Pilot ist abgestürzt auf dem Hang über dem Dorf. Der Vater und die Knechte haben ihn aufgesammelt, seinen zerschundenen Körper in Mutters Stube getragen. Die Mutter pflegt den Piloten, der im Fieberschlaf spricht. Wenn der Pilot träumt, träumt er vom Fliegen, und seine Worte wecken in der Mutter die Sehnsucht. Nach dem Fliegen, nach dem Fortgehen. Aber die Mutter hat ein Leben im Dorf, am Berg, auf dem Hof. Sie hat eine Familie, hat den Vater, ihren Garten, ihre Hühner. Doch ihre Träume lassen sich nicht so leicht aussperren, sie schleichen sich ins Herz wie der Fuchs in den Hühnerstall.

Ab CHF 21.25
Wer war Louis Soutter? Vielen Menschen, die heute eine seiner Fingerzeichnungen zu Gesicht bekommen, ist diese archaisch anmutende Handschrift, die etwas Tiefes in uns berührt, nicht ganz unbekannt. Sie ist einzigartig, unverkennbar. Tatsächlich gehört Louis Soutter, der einen grossen Teil seines Lebens als Insasse in einem Altersheim verbrachte, heute zu den Künstlern, die weit über die Grenzen der Schweiz hinaus Anerkennung gefunden haben. Zu seinen Lebzeiten jedoch eckte der hochbegabte Louis Soutter überall an. Er hätte eine Karriere als Geiger machen können, er war eine Weile Vorsteher der Kunstabteilung des Colorado Spring Colleges in den USA, er hatte einen berühmten Cousin, Le Corbusier, der früh sein zeichnerisches Talent erkannte - doch hochempfindlich und zugleich hochintelligent wie er war, vermochte sich Louis Soutter den starren Normen der bürgerlichen Gesellschaft, in die er 1871 hineingeboren wurde, nie anzupassen. Und die Gesellschaft war hilflos und hart: Solche Leute wurden eingesperrt, in Heimen, nicht in Gefängnissen, was aber beinahe aufs selbe hinauslief. Adolf Wölfli und Robert Walser teilten dieses Schicksal. Mit grosser Behutsamkeit zeichnet Michel Layaz das Lebensdrama dieses ungewöhnlichen Menschen nach. Er bringt ihn uns nahe, ohne ihm zu nahe zu treten, er hat zwischen poetischer Freiheit und biografischer Faktentreue eine Sprache gefunden, in der Louis Soutter etwas von dem zuteil wird, was ihm sein Leben lang schmerzlich gefehlt hat: einfühlsame Anerkennung. Der Roman wurde 2017 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Übersetzt aus dem Französischen hat Yla M. von Dach aus Biel/Bienne und Paris.
Ab CHF 23.80
Lehrer, Komponist, Musiker, Journalist, Autor, Verleger, Politiker, Theaterkapellmeister, Dirigent, Buchhändler und Gastronom - das Leben von Daniel Andres ist interessant, vielschichtig, nie geradlinig, das Viele wird ganz unterschiedlich reflektiert und es begann 1937 in Biel-Bienne, einer kleinen Industriestadt an der deutsch-französischen Sprachgrenze in der Schweiz. In seinem autobiografischen Roman beschreibt er seine Kindheit und Jugend in einer Familie mit dreizehn Kindern im Mösli, einem Quartier am Rande der Stadt. Daniel Andres erzählt, wie er bekannt wurde mit allem, was sein späteres Leben und Leben überhaupt ausmacht.Lehrer, Komponist, Musiker, Journalist, Autor, Verleger, Politiker, Theaterkapellmeister, Dirigent, Buchhändler und Gastronom - das Leben von Daniel Andres ist interessant, vielschichtig, nie geradlinig, das Viele wird ganz unterschiedlich reflektiert und es begann 1937 in Biel-Bienne, einer kleinen Industriestadt an der deutsch-französischen
Ab CHF 21.50